Hainbuche düngen

Es ist empfehlenswert zu wissen, wann und wie du eine Hainbuche düngen sollten. Hainbuchen sind ganz besonders robuste Pflanzen, die eigentlich kaum Nährstoffe brauchen, um richtig gut wachsen und gedeihen zu können. Zusätzlicher Dünger ist deshalb vor allem in den ersten Jahren wichtig, nachdem du die Hainbuche oder die Hainbuchen-Hecke in deinen Garten gepflanzt hast. Danach brauchst du deine Hainbuchen-Hecke nicht mehr zu düngen. Wenn du mehr hierzu erfahren willst, dann klickst du einfach auf Hainbuchen und andere Heckenpflanzen pflegen und düngen oder auf Hainbuchen und andere Heckenpflanzen richtig schneiden.

Hainbuchen haben tiefe Wurzeln, sie haben eine sogenannte Herzwurzel, die dafür sorgt, dass Hainbuchen aus der Tiefe mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt werden. Das Düngen ist also vor allem wichtig, solange die frisch gepflanzte Hainbuche noch flache Wurzeln hat. Wenn die Wurzeln aber erst einmal richtig schön lang geworden sind, dann kann sich die Hainbuche selber mit Nährstoffen versorgen. Wie praktisch! Direkt beim Pflanzen deiner  Hainbuche oder deiner Hainbuchen-Hecke solltest du deshalb auch sofort Kompost oder Hornspäne in das Pflanzloch geben, damit die Pflanze sofort mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden kann. In den Jahren danach brauchst du dann nur noch wenig Dünger zu verabreichen. Klicke auf Standort von Hainbuchen und Buchen, wenn du mehr erfahren willst.

Geeignete Dünger für Hainbuchen

Kompost, Hornspäne oder auch Rindenmulch sind ganz besonders geeignet, wenn es um das Düngen von Hainbuchen oder Hainbuchen-Hecken geht. Kompost ist ein humusreiches Rotteprodukt, das aus organischen Abfällen besteht. Grundsätzlich kann man nach dem Rottezustand zwischen Frischkompost und Fertigkompost unterschieden. Der Frischkompost enthält noch Anteile organischer Substanz und wirkt stimulierend auf den Boden-Organismus. Der Fertigkompost kann hingegen nur noch langsam im Gartenboden umgesetzt wird. Fertigkompost ist eigentlich eine langsam fließende Nährstoff-Quelle, die sehr nachhaltig ist. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Hornspänen als Dünger. Hornspäne bestehen aus zerkleinerten Rinderhörnern und Rinderhufen. Hornspäne sind als Dünger ganz und gar unbedenklich. Rindenmulch kannst du natürlich auch verwenden, wenn du deine Hainbuchen-Hecken düngen willst. Rindenmulch besteht aus zerkleinerter, unfermentierter Baumrinde, die sonst keine weiteren Zusätze enthält. Rindenmulch wird auch oft als Bodenabdeckung verwendet, damit der Gartenboden nicht so schnell austrocknen kann. Wenn du mehr zu Hainbuchen und andere Heckenpflanzen wissen willst, dann klickst du einfach auf Buchen-Arten, auf Hainbuchen und Buchen, auf Hainbuchen-Steckbrief oder auch auf laubabwerfende Hecken im Garten.

Wann sollte man Hainbuchen düngen?

Es ist empfehlenswert, um Hainbuchen im Frühjahr und dann noch einmal im Mai zu düngen. Wenn du dies machst, dann werden deine Hainbuchen gut austreiben. Später im Jahr brauchst du dann nicht mehr zu düngen, denn sonst werden kurz vor Ausbruch des Winters noch schnell neue Triebe entstehen, die dann in der Kälte auch sofort wieder erfrieren und dann absterben werden. Wenn du auβerdem einen Sandboden im Garten hast, dann solltest du die Hainbuche ebenfalls düngen, und zwar öfters. Langzeitdünger sind dann ganz besonders gut geeignet, die im Frühjahr verabreicht werden sollten. Du kannst aber auch einfach darauf warten, dass die Hainbuche ihre Blätter verliert, die du dann einfach auf dem Gartenboden liegen lässt. Damit düngst du die Hainbuche auf ganz natürliche Art und Weise. Die Blätter zersetzen sich dann langsam und geben Nährstoffe frei.