Hainbuchen-Steckbrief

Um die Hainbuche (auf Lateinisch: Carpinus betulus) besser kennenzulernen, würden wir dir hier gerne einen Hainbuchen-Steckbrief geben, damit du schnell und übersichtlich feststellen kannst, ob die Hainbuche zu deinem Garten passt. Hainbuchen gehören zur Familie einheimischer Birkengewächse und sie blühen in den Monaten Mai und Juni. Ihre Blütenfarbe ist grün und sie bekommen Blütenkätzchen, die dekorativ aussehen, denn sie sind jeweils mehrere Zentimeter lang. Die Blätterfarbe ist ebenfalls grün und die Blätter haben eine Länge von 5 bis 10 Zentimetern und eine Breite von bis zu 6 Zentimetern. An der Oberseite sind die Blätter dunkelgrün, aber an der Unterseite sind sie heller. Im Herbst verändert sich diese Blätterfarbe, denn dann werden sie ganz wunderbar leuchtend gelb. Die Hainbuche kann als Einzelpflanze, aber auch als Heckenpflanze dienen, die Formschnitte gut vertragen kann. Hainbuchen-Hecken können für Wind- und Sichtschutz im Garten sorgen. Sie haben einen kegelförmigen Wuchs und sie können in der Sonne, aber auch im Schatten gut wachsen. Auβerdem sind sie winterhart, frosthart, kalktolerant und robust. Wenn du mehr erfahren willst, dann klickst du einfach auf attraktive Hainbuchen, auf Buchen-Arten, auf Hainbuche als Gartenpflanze oder auf Verwendungsmöglichkeiten einer Gartenhecke.

Mehr zur Herkunft der Hainbuche

Die Carpinus betulus ist bei uns auch unter dem Namen Weiβbuche bekannt. Allerdings sollte man wissen, dass es sich bei der Hainbuche nicht um eine echte Buche handelt. Hainbuchen gehören nämlich zur Familie einheimischer Birkengewächse. Deshalb sind sie auch mit den Erlen und mit den Birken verwandt. Es sind dann vielmehr die Rotbuchen, die zur Familie der Buchengewächse gehören, genauso wie beispielsweise die wunderbaren Eichen.

Die Hainbuche, oder auch Carpinus betulus, ist eine heimische Pflanze, die in ganz Mitteleuropa, aber auch in Südeuropa angesiedelt ist. Bei uns in Europa ist die Hainbuche ein ganz wesentlicher Bestandteil des sogenannten Mischwaldes, der ohne die Hainbuche ganz und gar undenkbar wäre. Hainbuchen kann man also nicht nur in Norddeutschland finden, sondern beispielsweise auch in den Alpen, auf 1000 Meter Höhe. Hainbuchen sind deshalb auch ganz besonders robust, vor allem auch dann, wenn es um Rückschnitte oder Verletzungen der Zweige oder Blätter geht. Hainbuchen werden immer wieder austreiben, auch in den Alpen. Klicke auf Tipps zum Schneiden von Buchen oder auf Hainbuchen und andere Heckenpflanzen richtig schneiden, wenn du mehr erfahren willst.

Hainbuchen als Gartenhecke

Hainbuchen können perfekte Gartenhecken bilden, deshalb sind sie als Heckenpflanze ganz besonders beliebt. Gerade auch im Winter sind Hainbuchen beeindruckend, denn Hainbuchen-Hecken behalten in der kältesten Zeit des Jahres immer noch einen Groβteil ihrer Blätter. Wind- und Sichtschutz ist bei Hainbuchen-Hecken deshalb auch im Winter möglich, obwohl Hainbuchen eigentlich laubabwerfende Heckenpflanzen sind. Sogar über Krankheiten und Schädlinge der Hainbuche oder über die Verwendung von Buchenholz haben wir für dich Informationen zusammengestellt. Wir hoffen, dass du mit diesem Hainbuchen-Steckbrief schneller entscheiden kannst, ob die Hainbuche zu deinem Garten passt.