Hainbuchen und Buchen

Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen Hainbuchen und Buchen? Hainbuchen werden ganz oft zur Familie der Buchengewächse gezählt, weil sie so eine groβe Ähnlichkeit mit Rotbuchen haben. Hainbuchen gehören aber nicht zu den Buchengewächsen, sondern zu den Birkengewächsen. Dies ist vielleicht sehr überraschend, denn auch vom Namen her würde man doch eher denken, dass sie zu den Buchen gehören. Welche Unterschiede gibt es nun eigentlich zwischen Hainbuchen und anderen Buchen? Die wesentlichen Unterschiede kann man an der Größe, an den Blättern, an den Früchten, am Stamm, an der Giftigkeit und an den Standortbedingungen ablesen. Auβerdem werden Hainbuchen im Allgemeinen nicht so riesengroß. Wenn du hierzu mehr erfahren willst, dann klickst du einfach auf Buchen-Arten, auf attraktive Hainbuchen, auf Hainbuche als Gartenpflanze oder auf Verwendungsmöglichkeiten einer Gartenhecke.

Genaue Unterschiede zwischen Hainbuchen und Buchen

Buchen können sogar bis zu 40 Meter hoch werden, aber Hainbuchen werden im Durchschnitt nicht höher als 20 Meter. Sie sind deshalb auch bedeutend kleiner als andere Buchen-Arten. Letzteres trifft natürlich nur zu, wenn diese Bäume in der freien Natur wachsen. Bei uns im Garten sind Hainbuchen-Hecken natürlich viel niedriger. Durch ihren schnellen, hohen Wuchs, kannst du Hainbuchen deshalb auch jederzeit als hohe, blickdichte Gartenhecken verwenden, die dann durch ihre Höhe und durch ihre dichte Blätterstruktur wunderbar vor Wind, Sonne oder Regen schützen können. Klicke auf laubabwerfende Hecken im Garten, wenn du mehr erfahren willst.

Man kann Buchen und Hainbuchen aber auch an den Blättern und Früchten unterscheiden. Die Blätter der Buche sind leicht geriffelt und am Rand auch nur etwas gesägt. Buchenblätter verfärben sich im Herbst orangegelb. Hainbuchenblätter sind hingegen viel stärker geriffelt und gesägt. Und im Herbst verfärben sich die Hainbuchenblätter goldgelb. Die Hainbuchenfrüchte sind grün und traubenförmig, aber die Bucheckern der Buche sind braun und sie hängen einzeln an den Zweigen.

Es gibt aber auch Unterschiede bei den Stämmen. Die Buche kann man an ihrem glatten, hellgrauen Stamm erkennen. Die Stämme der Hainbuchen sind hingegen eher bräunlich und sie haben eine eher rissige Struktur. Buchenholz ist leicht rötlich, aber das Hainbuchenholz ist fast weiß und es ist auch viel härter als Buchenholz. Deshalb wird die Hainbuche auch oft Weißbuche genannt. Klicke auf Verwendung von Buchenholz, wenn du mehr erfahren willst.

Hainbuchen haben keine Giftstoffe, die Früchte der Hainbuche sind deshalb auch nicht giftig. Bei den Buchen sind die Nüsse jedoch giftig, darauf solltest du achten, denn die Vergiftungserscheinungen sind nicht zu unterschätzen.

Wenn du mehr erfahren willst über den Standort von Hainbuchen und Buchen oder über Tipps zum Schneiden von Buchen, dann klickst du einfach auf die Links. Nicht nur Hainbuchen, sondern auch andere Buchengewächse sind auf jeden Fall ideale Heckenpflanzen, die pflegeleicht und schnittfest sind. Deshalb sollten sie auch in keinem Garten fehlen. Hast du schon einmal über eine Hainbuchen-Hecke nachgedacht? Die vielen Informationen, die wir über dieses Thema für dich zusammengestellt haben, werden dir bei deiner Auswahl sicher helfen.